Ein außergewöhnlicher Klavierabend mit der international vielfach ausgezeichneten Pianistin Lilian Akopova: Am 29. Oktober 2026 steht sie mit einem Solo-Rezital voller Kontraste, überraschender musikalischer Bezüge und ihrer ganz eigenen Klangsprache auf der Augsburger Bühne.
Vier Jahre ist es her, dass Lilian Akopova zuletzt im Kleinen Goldenen Saal zu erleben war. Nun kehrt die in Kiew aufgewachsene und in München lebende Pianistin nach Augsburg zurück – diesmal solo und mit einem Programm, das musikalische Grenzen überschreitet und West und Ost miteinander ins Gespräch bringt.
„Bei meiner Stückeauswahl liebe ich es, Kontraste zu setzen. Dabei halte ich mich nicht an eine chronologische Zeitachse. Mir kommt es auf Bezüge der Stücke untereinander an.“
— Lilian Akopova
Dieses künstlerische Credo prägt auch ihr Rezital „Grenzenlose Klangwelten: Zwischen Rhein und Dnjepr – Zwei Flüsse, ein musikalischer Dialog“.
Zwei große europäische Flüsse werden dabei zum Sinnbild für ein Programm, das musikalische Welten miteinander verbindet: der Rhein, geprägt von West- und Mitteleuropa, und der Dnjepr, der durch den Osten Europas fließt. Beide Flüsse durchqueren Länder, verbinden Regionen, Landschaften und Kulturräume – und genau darin liegt die Idee dieses besonderen Konzertabends.
Lilian Akopovas Musik bewegt sich frei zwischen Zeiten, Stilen und musikalischen Traditionen. Sie stellt Werke nicht einfach chronologisch nebeneinander, sondern lässt sie miteinander in einen Dialog treten. Gegensätze werden zu Verbindungen: West und Ost, Nähe und Ferne, Tradition und Gegenwart, Intimität und großer musikalischer Ausdruck.
Programm
Johann Sebastian Bach / Wilhelm Kempff
Siziliana
Felix Mendelssohn Bartholdy
Variations sérieuses op. 54
César Franck
Prélude, Fugue et Variation op. 18
Lewko Revutsky
Sonate op. 1
Pause
Robert Schumann
Kreisleriana op. 16
Maurice Ravel
La Valse